
Das Spiel der Gegensätze
Einen Kontrapunkt zur strengen Architektur.

„Auf kleinstem Raum wurde hier versucht, eine 'Landschaft' in der Landschaft zu bauen, die alle Sinne anspricht und Räume zur Kommu- nikation, aber auch zum Rückzug bereithält.”

Friedhelm Hellenkamp
Dieses Nachbargrundstück hatten die Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt erworben, allerdings stand hier wegen des großen L-förmigen Baukörpers nur begrenzter Freiraum zur Verfügung. „Auf kleinstem Raum (180 m2) wurde versucht, eine 'Landschaft' in der Landschaft zu bauen, die alle Sinne anspricht und Räume zur Kommunikation, aber auch zum Rückzug bereithält“, erklärt Friedhelm Hellenkamp sein Gestaltungskonzept. Dank großer Glasschiebetüren gibt es keine Trennung zwischen innen und außen, sodass der klar gegliederte Gartenraum gleichzeitig erweiterter Wohnraum ist. Blickfang und Mittelpunkt des neuen Gartens bildet ein Japanischer Fächerahorn (Acer palmatum) in einem großen kreisrunden Pflanzgefäß, ohne genau das Zentrum einzunehmen. Die Terrasse als verbindendes Element zwischen Garten und angrenzenden Wohnräumen wurde vor Ort in Stahlbeton gegossen. „Dadurch hatten wir die Möglichkeit, runde und rechteckige Flächen zu kombinieren, um ganz bewusst einen Kontrapunkt zum vorherrschenden rechten Winkel des Gebäudes zu setzen“, erklärt der Landschaftsarchitekt.

