Wasser ist sein Element

Er ist zu einer sehr gut gepflegten, blühenden Oase geworden, die vielen Sitzplätze laden ein, sich zu entspannen und alleine oder mit der ganzen Familie zu geniessen, dass das Leben schön ist!

ZINSSER Garten & Poolbau
29525 Uelzen
Deutschland

Wo liegt der Garten? Gibt es typische regionale Merkmale, die der Garten aufgreift?

Lüneburger Heide, flache Topographie, Lage mitten im Wohngebiet

Wie lautete der Auftrag bzw. welche Wünsche hatte der/die Auftraggeber/in?

Als ich den Garten kam, war er erst vor etwa 3 Jahren neuangelegt. Und eigentlich gab es schon fast alles, was ein Gartengestalter gerne baut: Große Terrassen (Klinker), ein Holzdeck am Whirlpool, einen Koiteich mit Bachlauf, Hochbeete aus Sandstein, Sichtschutzmauern, Spielrasen, Beregnungsanlage, Bepflanzung – wenn auch ohne große „Blütenausbeute“ … Familie Schafstall kam zu mir zu einem „Garten-Speedating“ beim Sommerfest in unseren Schaugarten mit Bildern und Gartenplan und konnte sich nicht erklären, warum der eigenen Garten nicht wohnlich war!? Endlich war der erste Satz mal nicht: Mein Garten soll pflegeleicht werden!! Sondern mein Garten soll schöner werden!

Galerie

Was war Ihr erster Gedanke zu diesem Projekt/ bzw. ihr erster Eindruck vom Garten?

Der Charme fehlt, die Sitzplätze waren nicht gemütlich, die einzelnen Gartenteile waren nicht miteinander verwoben, sondern wurden eher als aneinander Reihung wahrgenommen. Aufgabe war, das „Gefüge“ neu zu ordnen, neue Gartenräume zu schaffen, die eine bessere Aufenthaltsqualität zu schaffen und mehr „Leben“ in den Garten zu bringen.

Was sah Ihr Planungskonzept vor? Welche grundlegenden Ideen stecken hinter dem Konzept?

Das Konzept wurde grosszügig, gradlinig und modern überarbeitet, Materialien wurden zum Teil ausgetauscht, aber z.B. beim Holzdeck auch „nur“ anders wieder verwendet. Grossformatige Platten geben dem neuen Garten mehr Ruhe und Struktur. Kies-Sitzflächen verhindern den Eindruck von zu viel versiegelter Fläche.

Was haben Sie vor allem verändert? Wie sind Sie vorgegangen?

Erweiterung der Pflanzflächen, mehr Blütenfülle, mehr Stauden und Sommerblüte. Linienführung nicht mehr organisch geschwungen, sondern gradlinig. Die Gartenräume (Gartenzimmer) wurden straffer organisiert - aber meistens nur mit Pflanzen - voneinander abgegrenzt, so dass man mit Vordergrund und Mittelgrund mehr Tiefe in den Garten gebracht hat.

Was macht den Garten jetzt aus? Wie würden Sie die Atmosphäre des Gartens beschreiben? Wie würden Sie ihn charakterisieren?

Er ist zu einer sehr gut gepflegten, blühenden Oase geworden, die vielen Sitzplätze laden ein, sich zu entspannen und alleine oder mit der ganzen Familie zu geniessen, dass das Leben schön ist!

Gibt es besondere Pflanzen, die verwendet wurden (Pflanzkonzept)?

Die äussere, grüne Gartengrenze (Sichtschutz) war schon fertig, im eigentlichen Garten haben wir mit mehrstämmigen Dachplatanen, einer Weidenblättrigen Birne und einer Reihung von Solitär-Felsenbirnen die "dritte Dimension" geschaffen, das war für die Raumbildung sehr wichtig. Ausserdem wurde eine schon bestehende Mauer besser mit "Grün" eingebunden, um die nahestehenden Nachbarhäuser optisch auszugrenzen. Die Beete sind vor allem mit langblühenden Sommerstauden bestückt worden - gar keine Exoten, aber üppige, "willige" und pflegeleichte Sorten.

Auf welches Highlight/Detail im eingereichten Projekt sind Sie besonders stolz? Was ist besonders gut gelungen?

Uns ist besonders gut gelungen, die vorhandenen Elemente so einzubinden, dass es nicht angeflickt oder "reingebeamt" aussieht, sondern so, wie aus einem ersten und einzigen Guss! Wir finden den Garten sehr lebenswert!